das Sofa
2004 waren wir auf der Suche.Wir suchten nach einem Konzept, einem Wort oder einer Idee, die das Ausdrücken sollte, was Billie´s ist - nämlich:
...ein Tanz-Raum, ein Frei-Raum, ein Schon-Raum, in dem unsere Kunden und Freunde zum Tanzen kommen, um andere Leute zu treffen oder um Neues zu lernen. Auch um zu entspannen und abzuschalten. Raum in dem wir durchatmen, vertrauen und loslassen können. In dem wir zusammen einen Traum teilen und Realität werden lassen können, ohne dabei traumtänzerisch zu sein.
Das Studio soll jedem Menschen, der hierher kommt, Raum bieten für all das. Die Stimmung, die Energie, die Atmosphäre bei Billie's ist anders als an den meisten Orten. Hier ist es familiär, freundlich, hell und offen für jeden! Fast wie ein zweites Zuhause, wie wohl alle bemerkt haben, die schon hier waren.
Die Atmosphäre eines Ortes lebt von den Menschen, die ihn besuchen. Wir alle speisen diesen Ort mit unserer Energie. Egal ob 6 oder 66 Jahre alt, egal welche Hautfarbe, Nationalität, dick oder dünn, (Tanz-) Anfänger oder Profi. Alle diese Menschen sind eingeladen und aufgefordert, den guten Geist von Billie's zu nähren und zu erhalten...
Wie fasst man das jetzt einfach und griffig zusammen?
Die rettende Idee kam schließlich aus Amsterdam. Unser Freund und Coach in vielen Dingen des Lebens – Fritz Bösenberg – sagte den Satz, der alles beinhaltete: "Euer Studio lebt von den tollen Lehrern. Ich stelle mir irgendwie ein Sofa vor, auf dem die alle sitzen und eure Kunden einladen, sich dazuzusetzen..."
Das war's! Aus dieser vagen Vorstellung wurde das Konzept "gelbes Sofa".
Wir haben den Tanzraum in ein Fotostudio verwandelt: Unsere Fotografin Christina Opeldus schleppte eine Wagenladung Equipment die Treppe hinauf, hängte Hintergründe auf, installierte Blitzgeräte und Stative. Und dann ging es los: Zwei volle Tage lang haben wir fotografiert. Auf einem Sofa-Dummy aus Holz und schwarzem Stoff durften alle ein professionelles Fotoshooting über sich ergehen lassen.
Diese Bilder (auf denen das 'Sofa' meist nicht zu sehen ist – aber es geht ja um die Idee dahinter) flossen dann nach und nach in die Printwerbung ein. Und dann hat es noch drei Jahre gedauert, das alles im Internet umzusetzen.
Wir hoffen, das Ergebnis gefällt.
Fritz Bösenberg hat das Ergebnis seines Geistesblitzes leider nicht mehr gesehen: Er starb im Frühjahr 2006.
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